Nach der Reha

Vorschläge, wie es nach der Reha für Sie weitergehen kann, erhalten sie während ihres Aufenthaltes in unserem Haus. Unsere Ärzte werden Sie mündlich und im Rahmen des Entlassungsberichtes auch schriftlich auf Möglichkeiten und Notwendigkeiten weiteren Trainings hinweisen.

Die meisten Patienten werden von ihrem niedergelassenen Arzt weitere Verordnungen für physiotherapeutische Anwendungen bekommen, diese können Sie in jeder physiotherapeutischen Praxis in Ihrer Nähe wahrnehmen und natürlich auch in unseren Häusern.

Die klassische Verordnung beinhaltet zweimal Krankengymnastik in der Woche und reicht damit nicht aus, um die Versorgungslücke nach dem sehr intensiven Reha-Programm zu schließen. Jetzt ist Eigeninitiative gefragt. Ergänzend zu dem regelmäßigen Durchführen des in der Reha erlernten Übungsprogrammes in den eigenen vier Wänden bieten Ihnen unsere Häuser folgende Möglichkeiten für ein aktives Einwirken auf Ihren Gesundungsprozess:

  • Teilnahme an Gruppenangeboten und Präventionskursen wie:
    Wirbelsäulengymnastik, Wassergymnastik, Pilates und Nordic Walking
  • gezieltes Muskelaufbautraining an Geräten
  • das IRENA-Progamm

Patienten, die über die Deutsche Rentenversicherung eine Rehamaßnahme durchführen, können am IRENA (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge)-Programm teilnehmen. Innerhalb von 6 Monaten nach Ende der Reha können die Teilnehmer maximal 24 Termine wahrnehmen. Ein Termin dauert 90 – 120 Minuten und beinhaltet Gruppengymnastik, Training an Geräten und Wassergymnastik. Kosten entstehen für die Teilnehmer nicht, eine Fahrkostenpauschale wird am Ende der Maßnahme ausgezahlt.

  • Aktiv sein und aktiv bleiben
  • Bewegung lernen und Bewegung üben

sind Leitsätze unserer Arbeit mit Ihnen. Wir freuen uns, wenn ehemalige Patienten es geschafft haben, durch eine aktive Lebens führung ohne uns aus zu kommen. Wir freuen uns aber auch, wenn sie nach der Reha bei uns weiter trainieren möchten, um das Rehabilitationsergebnis zu erhalten oder weiter zu verbessern.